Wandern, Natur, Freundschaft und Deutsch

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Im vergangenen Mai hörte ich zum ersten Mal vom Programm “ Wandern für alle „.

Seit 2017 engagiere ich mich als Freiwillige bei der “ Nachbarschaft Bern „. Die Projektleiterin Frau Simone Stirnimann schickte mir eine Email mit einem Prospekt von diesem Projekt “ Wandern für alle“. Ich dachte , dass es eine gute Chance für mich ist, um neue Menschen kennenzulernen und Deutsch zu sprechen. Daher meldete ich mich bei diesem Programm an.

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Der 5. Juni 2018 war mein erster Wandertag mit dieser Gruppe. Wir waren im schönen Emmental und besichtigten die Bisquitfabrik Kambli. Es war wirklich super, da ich etwa 15 Personen kennenlernte und die Schönheit der Landschaft der Schweiz, des Emmentals, sah.

Seitdem machte ich vier Wanderungen mit. Als ich das erstemal mit dieser Gruppe wanderte, hatte ich Angst und war zu schüchtern, Deutsch zu sprechen. Aber die Gruppenmitglieder halfen mir, meine Angst und Schüchternheit zu überwinden. Bei jeder Wanderung lerne ich neue Personen kennen. Die Teilnehmer kommen aus der ganzen Welt und haben verschiedene Muttersprachen, jedoch während wir wandern, reden wir miteinander Deutsch. Das Sprachenniveau der Teilnehmer liegt zwichen A0- C2.

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Manche Teilnehmer haben weder Verwandte noch Freunde in der Schweiz. Ich denke, dass niemand überlegt , „Ich bin allein hier in der Schweiz“ nachdem er mit uns gewandert ist. In diesem Sommer sind wir nicht nur gewandert, sondern haben auch Volleyball gespielt, ein Museum besichtigt, zusammen grilliert und gegessen.

Es ist wirklich interrasant für mich, mich in der Natur aufzuhalten. Die frische Luft, das Singen der Vögel, der Duft der Blumen, die Wolkenbilder – all das bringt mich in eine andere Welt.

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Ich sehe, während ich wandere, die schöne Aussicht, fotografiere sie und schicke die Fotos an Freunde und Familienmitglieder.

Sport treiben, Fotografieren, und die Natur beobachten sind meine Hobbies, deshalb passt dieses Projekt “ Wander für alle“ sehr gut zu mir.

Ich lade euch ein , mit uns zu wandern. Es werden sich auch für euch neue Freundschaften ergeben und ihr werdet Menschen treffen, die euch unterstützen und helfen.

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Ich freue mich, dich auf der nächsten Wanderung zu sehen.

Lekha Siriwardhanage

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Die ELITE ist weg

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Streichworte, Streichwörter, Brotaufstrich, Salat, Performance, Kunstmuseum, Marie-Antoinette, Streichquartett, Nase gestrichen voll.
Elitär, Lotus Elise, in Eile sein, eloquent, Barbara, Gökce, Wandern für Alle, ich auch, niemand ist ausgeschlossen, JeKaMi, toll.
Jeder ist ein Künstler, ist das Kunst oder kann das weg, keine zu klein eine Künstlerin zu sein, sind Musiker auch Künstler? Gehört Theatersport auch dazu? Jawoll.

Herzliche Grüsse aus Genf
M@u

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Von der Aare ins Kunstmuseum Bern

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Am 16. August hatte unsere Wandergruppe gleich ein doppeltes Engagement. Einerseits wanderten wir bei heissem Sommerwetter entlang der Aare zum Tierpark Dählhölzli und durch das Naturschutzgebiet der Elfenau.

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Unser Ziel war die Bodenacker-Fähre. Das Fährschiff musste zwei Mal fahren, um unsere Gruppe von 16 Frauen und 4 Männern auf die andere Flussseite zu transportieren. Auf dem Rückweg genossen wir unser Picknick beim Camping Eichholz und erlebten die lebhafte Berner Riviera mit vielen Aareschwimmenden und Gummibooten. Der rege Austausch unter den Teilnehmenden aus 11 verschiedenen Ländern und zahlreichen Berufsgattungen erfolgte in deutscher Sprache und bei bester Stimmung.

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Eine kleinere Gruppe von uns traf anschliessend mehrere Wanderbegeisterte, die anlässlich der Wohlenseewanderung «verhasste Wörter» gesammelt hatte, im Kunstmuseum Bern, um bei der Ausrufung der «République Géniale» dabei zu sein. Nach der Eröffnung durfte unsere Wandergurppe als Teil des Ausstellungsbeitrags der Künstlergruppe RELAX (Marie-Antoinette Chiarenza und Daniel Hauser) das allererste «hate word» löschen: Die «ELITE» gibt es nicht mehr! Mehr Informationen zum Wörter Löschen unter BZ
Alle interessierten Wandern-für-alle-Teilnehmenden erhalten einen Gratiseintritt ins Kunstmuseum Bern. Unser Projekt verbindet unterschiedliche Menschen und bringt sie von der Stadt in die Natur und zur Kultur!

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Mehr  Informationen über das Projekt „République Géniale“ findet ihr im Blogbeitrag Hate-Wörter

 

HATE-WÖRTER

Wer kennt sie nicht, diese Wörter, die man nie mehr hören möchte und die so schlechte Gedankenverknüpfungen hervorrufen!

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Die Künstlerin Marie-Antoinette Chiarenza, die 2017 mit unserer bunt durchmischten Wandern-für-alle-Gruppe auf den Dentenberg gestiegen ist, hat uns gebeten, bei einer weiteren Wanderung verhasste Wörter zu sammeln, die wir streichen möchten. Wir haben dies während unserer Wohlensee-Wanderung getan und freuen uns, dass unsere «Hate-Wörter» im Beitrag der Künstlergruppe RELAX in der Ausstellung «République Géniale» im Kunstmuseum Bern auftauchen.

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Bildnachweis:HEKS/Annette Boutellier

Die Ausstellung mit zahlreichen Beiträgen von internationalen KünstlerInnen basiert auf der Idee, die Auffassung von Kunst immer weiter zu entwickeln. Lasst Euch von vielen interdisziplinären und neuen Ideen überraschen!

Die Ausstellung im Kunstmuseum Bern dauert vom 17. August bis 11. November 2018 und zeigt in Zusammenarbeit mit der Dampfzentrale Bern zahlreiche Kunst-, Musik- und Performance-Veranstaltungen.

Weitere Informationen findet Ihr unter:

https://www.republiquegeniale.ch/

https://www.kunstmuseumbern.ch/de/sehen/ausstellungen/vorschau-123.html

Flyer République Géniale

Einladung zur République Géniale

Aktive Nachbarschaft

Lekha Siriwadhana ist eine sehr aktive und wanderbegeisterte Teilnehmerin von unserem Programm Wandern für alle. Sie geniesst vielseitige Aktivitäten: Sie wandert, joggt, fährt Fahrrad und fotografiert für’s Leben gern!

Wir freuen uns sehr, dass ein kurzes Porträt von ihr in der Quartiermagazin Stadtteil 3 erschienen ist und zeigt, wie wichtig eine gute Nachbarschaft ist. Joggen und Deutschlernen ergänzen sich wunderbar!

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Wandern und Deutsch sprechen

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Wer viel plappert, der lernt schnell Deutsch. Als Deutschlehrer empfehle ich meinen Kursteilnehmern immer: Sprecht, sprecht, sprecht – jeden Tag, bei jeder Gelegenheit.

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Die Wanderung am 16. Juli auf den Gurten war für unsere Gruppe eine ausgezeichnete Gelegenheit, um zu plappern. Rund 25 Personen – so viele wie noch nie – nahmen an der Wanderung teil und machten sich auf den Weg auf den Berner Hausberg.

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Der Aufstieg war bei sonnigem Wetter durchaus schweisstreibend, wurde aber belohnt: Vom Turm aus bot sich eine schöne Aussicht über Bern – und der Turm selber bot Schatten für eine ausgiebige Pause.

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Nach dem Abstieg traf sich die Gruppe zu einer spontanen Grillparty im Monbijou-Park. Grilladen, Musik und Volleyball waren ein würdiger Abschluss für diesen schönen Tag.

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Die Rückmeldungen der Teilnehmer unseres Deutschkurses:

„Es war sehr, sehr gut für mich. Super!“ (Abrehet)

„Wann ist das nächste Picknick? Ich brauche mehr Wanderungen! Es war sehr gut. Fertig.“ (Hassan)

„Ich kann es kaum erwarten, die nächste schöne Route auszuprobieren und wieder mit Freunden zu wandern.“ (Ibrahim)

„Es war sehr gut für mich. Weil ich kenne neue Leute und ich hatte einen gesunden Tag“ (Pinar)

„Danke für alles. Es war so schön und danke allen für die gute Zeit.“ (Yildiz)

Dominik

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Unsere Wanderung auf den Chutzenturm

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Ich bin sehr froh, dass ich an der Wanderung mitgemacht habe. Das erste Treffen mit der Gruppe war für mich die Wanderung zum Chutzenturm.

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Für mich war es sehr gut zum Deutsch üben und allgemein interessant über verschiedene Themas zu sprechen. Wir konnten alle zusammen sprechen, als ob wir uns schon lange kennen würden.

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Wir wanderten durch märchenhafte Natur, über Felder und durch Dörfer zum Chutzenturm, der auf dem 820 Meter hohen Freinisberg liegt. Die Aussicht vom 45 Meter hohen Turm war fantastisch. Ich war begeistert vom Panorama über die drei Seen, den Chasseral bis zu den Alpen.

Das Picknick war sehr fein und gab uns viel Energie, um weiter zu wandern.

Der Tag hat mir sehr gut getan für den Körper und den Geist, ich freue mich schon sehr auf die nächste Wanderung.

Herzlichen Dank fürs organisierendes schönen Tages

Byambaa

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