Rosenfreunde aus nah und fern

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Unsere erste Abendwanderung fand bei prächtigem und heissem Sommerwetter statt und war ein totaler Genuss. Unsere Gruppe von 15 Frauen und 3 Männern aus 11 Ländern spazierte vom Loebegge zum Meret Oppenheim Brunnen. Inspiriert von diesem Kunstwerk gingen wir hinunter zur Aare, überquerten den Altenbergsteg und spazierten dem erfrischenden Wasser entlang bis zum Landhaus. Dort stiegen wir steil hinauf zum traumhaften Rosengarten, wo wir von blühenden und duftenden Rosen in prächtigen Farbtönen empfangen wurden.

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Wir entdeckten neben den unzähligen Rosensorten auch einen Teich mit Seerosen und kleinen Entchen und picknickten auf bunten brasilianischen Tüchern. Dabei diskutierten wir angestrengt unterschiedlichste Themen und profitierten von den anregenden Begegnungen zwischen den internationalen Teilnehmenden.

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Unser «Foto-Walk» führte uns dann zum Aussichtspunkt mit atemberaubender Sicht auf die schöne Stadt Bern. Erfüllt von vielen Eindrücken und vom Abendlicht stiegen wir den holprigen Weg zum Bärenpark hinunter und  wanderten durch das gemütliche Mattequartier zurück zum Casino und Bahnhof Bern.

Danke Gabriela und Matthew für diesen wunderbaren Rundgang!

https://www.bern.com/de/detail/rosengarten

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mit  Rosemary beim Rekognoszieren
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Es geht nicht nur um das Rennen, sondern …

Am 10.6.2018 nahm ich am Frauenlauf in Bern teil. Ich lief in der 10 km Kategorie, wo mehr als 4000 Frauen teilgenommen haben. Es war eine schöne Erfahrung. Gesamthaft waren über 13’000 Frauen am rennen!

Bevor ich das Rennen begann, fühlte ich mich ein wenig nervös. Ich fing an zu joggen und ich machte das Aufwärmen mit einigen Dehnübungen, als ich plötzlich sehr fröhliche Musik hörte und dann fing ich an zu tanzen, um mich weiter zu bewegen.

Um 10:00 Uhr begann das Rennen und auf dem Weg dorthin erinnerte ich mich jede Woche an mein Training und die Tipps, die mir eine erfahrene Läuferin bei einem Spaziergang mit der Gruppe „Wandern für alle“ gab. Nach 5 Kilometern beobachtete ich bei Momenten, in denen die Sonne stark war, dass meine Beine ein wenig schwer wurden. Ich fühlte ein bisschen Schmerz im rechten Knie und ich hatte das Gefühl, dass ich das Ziel nicht rechtzeitig erreichen würde.

Aber mir wurde klar, dass es nicht nur darum geht, das Rennen zu bestreiten, sondern um die Bewegung zu geniessen, die Unterstützung und Freude der Menschen auf der Strasse zu hören, all meine Sorgen hinter mir zu lassen und die Landschaft zu beobachten: die nahe gelegene Aare, den kleinen Wald und die schöne Stadt Bern.

800 Meter vor der Ziellinie spürte ich die Kraft, von der ich nicht wusste, woher sie kam, aber ich sagte mir: Vorwärts! Komm schon! Du kannst es!

Mein Mann, meine Schwägerin und viele Leute schickten mir auch mehr Kraft. Ich genoss es so sehr, dass ich mit einem grossen Lächeln und mit viel Endorphin und Freude die Ziellinie überquerte.

WOW! Ich fühlte mich so lebendig, dass ich hoffe, bald wieder zu kommen und an einem anderen Rennen teilzunehmen.

Am Ende der Veranstaltung gab es Preise für die besten Zeiten in jeder Kategorie und ich war beeindruckt zu wissen, dass fünf sehbehinderte Frauen 10 Kilometer gelaufen waren und sie es in einer guten Zeit geschafft haben. Alle können Ihrem Beispiel folgen!

Ich hoffe, dass viele Leute aus der „Wandern für alle“ Gruppe an solchen Rennen teilnehmen können, denn am Ende werden sie dankbar sein, dass sie diese Aktivität gemacht haben und sich gut und cool fühlen!

Und jetzt weiss ich eine Sache: Rennen ist wie Deutsch lernen: manchmal fühlen wir, dass es sehr schwierig ist. Das gleiche gilt mit bewegen, aber es spielt keine Rolle: BEGINN ZU LAUFEN! DU KANNST ES! SO WIE DEUTSCH LERNEN AUCH!

Maria

Auch ich bin den Frauenlauf mit sehr viel Spass und Enthusiasmus gelaufen und kann es allen nur empfehlen! Als Einstieg sind fünf Kilometer perfekt! Ich werde nächstes Jahr auch wieder dabei sein und hoffe, dass noch mehr Leute aus unserer  Wandergruppe dabei sind!

Gabriela

Mehr Informationen findet Ihr unter: https://www.frauenlauf.ch/

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Am Ende gab es etwas Süsses

Am letzten Dienstag im Mai, als ein Kollege und ich auf dem Rigi waren, sandte mir eine Kollegin vom cfd einen Flyer von „Wandern für alle“ zu.  Der Flyer weckte mein Interesse und ich meldete mich sofort an. Nach ein paar Stunden erhielt ich eine E-Mail mit den genauen Informationen für die Wanderung am 5.6.2018 zugestellt.

Um 9 Uhr traf ich mich mit einer bunten Gruppe beim Loeb-Egge in Bern. Die Gruppe war sehr freundlich und sympathisch. Nach einer kurzen Begrüssung gingen wir an den Bahnhof, um mit dem Zug an den Ausgangspunkt der Wanderung zu fahren. Wir waren 16 Leute mit fast genau gleichem Länderanteil von 50:50 Proportion; 50% waren SchweizerInnen und 50% waren Personen aus 7 verschiedenen Ländern (Afghanistan, Bolivien, Brasilien, China, Kolumbien, Indonesien und Sri Lanka). Deshalb gab es wirklich eine sehr gute Chance Deutsch zu üben und die Kultur der verschiedenen Länder untereinander auszutauschen.

Um 9.36 fuhren wir nach Langnau. Im Zug verteilte Barbara uns Sandwiches und Äpfel. Merci, Barbara für diesen kleinen Zwipf fürs Picknick (Zwischenverpflegung).

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In Langnau wartete Kathrin auf uns. Kathrin ist sehr naturverbunden und kennt die Region sehr gut. Sie stellte die ganze Wanderung zusammen. Mit ihr waren wir schnell beim Regionalmuseum Chüechlihuus. Dort erzählte uns Frau Ryser kurz die Geschichte des Dorfes, bzw. wie sich die Wirtschaft verändert hatte und alles über das alte Chüechlihuus. Dieses Haus ist fast 500 Jahr alt und ohne Eisennagel gebaut. In alten Zeiten konnte man dort Chüechli kaufen.
http://www.regionalmuseum-langnau.ch

Nach dem Chüechlihuus spazierten wir mit der naturverbundenen Kathrin entlang der Ilfis nach Trubschachen. Dort trafen wir überall auf alte Häuser mit sehr schönen Dekorationen. Der blaue Himmel war über unserem Kopf. Ein Traumwetter. Die grünen Emmentaler Hügel waren vor unseren Augen. Wir sahen glückliche, lustige Pferde. „Ja, ich sprach mit einem Pferd, und bekam prompt auch eine Antwort von ihm. Viele Apfelbäume standen wie Soldaten in ihrer grünen Uniform auf unserem Weg. Ein lustiger Hund eines Bauern begrüsste uns und wollte mit uns spielen. Leider mussten wir noch weiter laufen.

Am Nachmittag hatten wir eine Pause am Fluss Ilfis. Unter den Bäumen mit der Stimme des Flusses assen wir unser kleines Picknick. Wir unterhalten und genossen das Ambiente dieses Rastplatzes. Einer von uns schwamm in der Ilfis: Bravo!

Später wanderten wir weiter nach Trubsachen. Zu Fuss erreichten wir nach einiger Zeit die Kambly Fabrik, bekannt für Süssigkeiten und mehr. Bei Kambly darf man einfach fast alles degustieren. Dort sah ich auch wie eine Bäckerin die kleinen süssen Gebäcke herstellt und wo auf der ganzen Welt Biscuits verkauft werden.

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Um 15.44 fuhren wir zurück nach Bern. Im Zug unterhielten  wir uns noch weiter und tauschten unsere Handynummern aus. Um 16.26 kamen wir in Bern an und  verabschiedeten uns.  Trotzdem bleiben die schönen Erinnerungen an all die Orte, wo wir gewandert sind. Das Leben ist wie eine Wanderung. Es geht auf und ab. Man trifft auf schöne Blumen und Mist. Am Ende gibt es etwas Süsses. Merci viu mau Barbara und Maria für den wunderbaren Tag.

Ervita Sumardjono, 5. Juni 2018

Spontan mitgekommen

Es ist Montagnachmittag. Wie schon öfter in der letzten Zeit muss ich beim Sozialdienst an der Schwarztorstrasse in Bern Unterlagen abgeben. Beim Warten fällt mir ein gelber Flyer auf: Wandern für alle, Treffpunkt heute um 14:00 Uhr beim Loebegge. Super, das reicht noch! Dort angekommen wird der selbe Zettel in die Höhe gestreckt. Eine bunte Truppe hat sich bereits versammelt. Ich schüttle ein paar Hände und komme sofort ins Gespräch. Mit dem Postauto geht es nach Wohlen. Wir laufen runter an die Aare und machen schon bald einen Zvieri-Halt am Wasser. Wieder unterwegs begegnen wir jungen Ziegen, freudigen Hunden, hohen Brücken und grünen Wiesen. Einige Zeit später und mit einer gesunden Müdigkeit in den Beinen nehmen wir in Bremgarten den Bus zurück an den Bahnhof. Bei einer erfrischenden Apfelschorle im Generationenhaus lassen wir den eindrücklichen Nachmittag ausklingen. Vielen Dank fürs Organisieren & bis zum nächsten Mal!
Härzlechi Grüess u bis gli
M@u
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Wandern in Twannbachschlucht

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Der schöne Frühling, die frische Luft, die leuchtende Sonne , der freundliche Wald, die farbigen Blumen, der melodiöse Klang vom Wasser im Fluss, die fröhlichen Vögel, ein gutes Wandern, gute Energie, freundliche und interessante Leute, war die perfekte Kombination, um meine Deutschkenntnisse zu erweitern, auf einer guten und gesunden Art.
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Ich hatte viel Spass mit allen Sinnen. Mein Verstand hatte viel Spass beim Deutsch üben, mein Körper hatte viel Spass mit Bewegung und meine Seele war glücklich, das Lachen und die Freude von den Leuten zu teilen.
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Ich bin sehr glücklich, Leute von verschiedenen Kulturen kennenzulernen.
Vielen Dank “Wandern für alle”.
* Von Maria Renee

Willkommen

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Mit unserem Blog möchten wir allen Interessierten eine Plattform anbieten, um eigene  Erfahrungen, Ideen und Informationen auszutauschen. Wer möchte, kann  selbst Einträge schreiben und  dadurch die schriftlichen Deutschkenntnisse verbessern.

Wir laden euch herzlich ein, nach Wanderungen über Erlebnisse und Inspirationen zu berichten oder eigene Erfahrungen in der Schweiz zu teilen. Ihr könnt auch Ausgehtipps erteilen, auf (Kultur)-Veranstaltungen hinweisen oder zusätzliche Aktivitäten ankündigen.

Was immer ihr interessant oder wichtig findet, schickt uns euren Beitrag bitte an wandernfueralle@gmail.com Deutschlernenden bieten wir an, ihre Texte zu verbessern und nach der Korrektur im Blog mit Namen zu veröffentlichen.